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Typ CF

Früher wurde ein Medizingerät insgesamt gemäß seinem Anwendungsbereichen klassifiziert, mittlerweile sind es nur die Anwendungsteile (Applied Parts) des Medizingerätes, die klassifiziert werden.In der Medizinnorm IEC/EN 60601-1 3rd Edition sind die maximal zulässigen Patientenableitsströme im Normalbetrieb und nach einem einzelnen Fehlerfall entsprechend dieser Klassifizierung festgelegt. Je nach Einstufung des Anwendungsteils sind verschiedene Grenzwerte einzuhalten.

Unterschieden wird zwischen Typ B (body), Typ BF (body float) und Typ CF (cardio float).
  • Typ B (Body, Körperbezug): Bei einem Anwendungsteil des Typ B ist zwar keine Stromübertragung auf den Patienten gewünscht, aber prinzipiell denkbar (etwa bei Beleuchtungen in Operationssälen).

  • Typ BF (Body Floating, Körperbezug mit Stromfluss): Ein Anwendungsteil vom Typ BF wird mit dem Körper des Patienten verbunden, um elektrische Energie oder ein elektrophysiologisches Signal zum Körper hin oder vom Körper kommend zu übertragen (z.B. EKG-Geräte).

  • Typ CF (Cardial Floating, Herzbezug mit Stromfluss): Ein Anwendungsteil vom Typ CF wird mit dem Körper des Patienten verbunden, um im Rahmen einer direkten Anwendung auf das Herz elektrische Energie oder ein elektrophysiologisches Signal zum Körper hin oder vom Körper kommend zu übertragen (z.B. externe Herzschrittmacher).

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